veröffentlicht am 4 März 2019

unsere black weekend spende

Im November 2018 machten wir beim Black Weekend mit und gaben dir das Versprechen, mit 10% des Umsatzes des gesamten Wochenendes etwas Gutes zu bewirken.

Wir hatten uns dazu entschlossen mit unserer Spende das Bangladesh Centre for Worker Solidarity (kurz BCWS) zu unter­stützten. Aufgrund von Unruhen in Bangla­desch hat sich die Realisierung unserer Spende leider etwas verzögert. Aber jetzt ist es endlich soweit!

Wir sind sehr froh dir mitteilen zu können, dass unsere Spende über 10.789€ für das Bangladesh Centre for Worker Solidarity erreicht hat

und dort nun eingesetzt werden kann, um einen Unterschied zu machen. Und um in der Modein­dustrie etwas zu bewegen. Wir sind stolz ein Teil davon zu sein.

Wir sind sehr froh dir mitteilen zu können, dass unsere Spende über 10.789€ für das Bangladesh Centre for Worker Solidarity erreicht hat und dort nun eingesetzt werden kann, um einen Unterschied zu machen. Und um in der Modeindustrie etwas zu bewegen. Wir sind stolz ein Teil davon zu sein.

Dafür wird unsere Spende eingesetzt:

Das BCWS wird das Geld für Trainings von Näherinnen einsetzen, um diese über ihre Rechte aufzuklären und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich auch für diese einzusetzen. Der Fokus der Trainings wird darauf liegen, Gewalt am Arbeitsplatz zu verhindern und zu reduzieren. Denn Gewalt gehört für viele Frauen in den Bekleidungsfabriken zum Alltag.

Aus Scham und Angst vor Vergeltung trauen sie sich meist nicht, öffentlich darüber zu sprechen. Vor allem sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist in Bangladesch ein großes Tabuthema und gerade in der Textilindustrie erschreckender Alltag. In einer Studie der Fair Wear Foundation fand man heraus, dass 75% aller Arbeiterinnen schon einmal von Übergriffen durch Vorgesetzte in den Fabriken betroffen waren!

Ziel des Projekts ist es daher, Frauen zu ermächtigen, sich selbst und ihre Kolleginnen vor Gewalt am Arbeitsplatz zu schützen. Erfahre hier mehr zu der Kampagne!

#gegengewalt

Das solltest du über das BCWS wissen:

Kalpona Akter

Die Gründerin und Geschäftsführerin des BCWS, Kalpona Akter, begann mit 12 Jahren in einer Textilfabrik zu arbeiten und gründete bereits mit 15 ihre erste Gewerkschaft in ebendieser Fabrik – nur um ein Jahr später entlassen zu werden.

Infolge ihrer Entlassung gründete sie 2001 mit ihren Kollegen das BCWS, um sich für die Arbeitnehmerrechte der Textilarbeiter und die Ausbildung von Führungskräften einzusetzen.

Neben der Rechtsberatung betreibt das BCWS außerdem eine kostenfreie Kita für die Kinder der Näherinnen, um die tägliche Betreuung und Verpflegung der Kinder zu gewährleisten sowie eine frühkindliche Bildung und Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen. So schafft das BCWS in Kooperation mit FEMNET e.V. bessere Voraussetzungen für die Kinder, den Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung zu durchbrechen.